Geschäftsbedingungen. Das Kleingedruckte.

pixels & points bietet Dienstleistungen im Bereich Webdesign, Printmedien und Hostingdienstleistungen an. Unser Ziel ist es die besten Bedingungen von Preis, Qualität und Versorgung zu erreichen. Dabei sind wir offen für die Möglichkeiten des gesamten Marktes. Zum Schutz unserer Firma und auch unserer Kunden haben wir hier unsere Geschäftsbedingungen zusammengefasst.

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1. Anwendungsbereich und Vertragsabschluss

1.1. Gegenstand dieser Geschäftsbedingungen sind alle Hosting-Angebote und Dienstleistungen im Bereich Hosting von pixels & points GmbH (nachstehend Provider genannt).

1.2. Mit seiner Zustimmung (schriftlich oder elektronisch) bzw. mit der Nutzung der Dienstleistung akzeptiert die Kundin bzw. der Kunde (nachfolgend „der Kunde“) die Geschäftsbedingungen samt den weiteren Bestandteilen des Vertrags mit dem Provider. Änderungen der Geschäftsbedingungen oder weiterer Vertragsbestandteile treten durch direkte Informierung des Kunden (per Brief, E-Mail oder durch ein geeignetes anderes Mittel) in Kraft und werden mit dem Gebrauch der Dienstleistung durch den Kunden akzeptiert.

2. Leistungen und Rechte (Provider)

2.1. Der Provider bietet die Dienstleistung Webhosting oder Mailhosting zu den Bedingungen des bestellten Hosting Pakets an. Die Dienstleistung wird im Rahmen der ihm zur Verfügung stehenden betrieblichen Ressourcen erfüllt. Zur Leistungserbringung können Dritte beigezogen werden.

2.2. Auf Wunsch und Rechnung des Kunden erwirbt der Provider einen Internet-Domain-Namen.

2.3. Die Angebote des Providers sind freibleibend und der Leistungsumfang aller Angebote und Features kann jederzeit unter Einhaltung der Kündigungsfrist gemäss Ziffer 4.4 geändert werden.

2.4. Der Provider ist bestrebt und bemüht, im Rahmen der betrieblichen Ressourcen die Dienstleistungen störungsfrei und ohne Unterbrechungen zu erbringen. Soweit möglich werden die Kunden rechtzeitig über Betriebsunterbrüche, die zwecks Behebung von Störungen, Wartungsarbeiten, Einführung neuer Technologien usw. notwendig sind informiert.

2.5. Wird dem Provider von einer zuständigen Behörde die rechtswidrige Nutzung der Dienstleistung angezeigt, ist eine solche Nutzung offensichtlich oder besteht ein erheblicher Verdacht auf eine solche Nutzung, insbesondere aufgrund des Hinweises eines Dritten, so kann der Provider den Kunde zur vertragsgemässen Nutzung anhalten, die Dienstleistung für eine unbestimmte Zeit aussetzen und/oder den Vertrag frist- und entschädigungslos auflösen.
Weitere Massnahmen im Falle der rechtswidrigen Nutzung der Dienstleistung oder bei entsprechendem Verdacht bleiben vorbehalten. Die gleichen Massnahmen können getroffen werden, wenn der Kunde Vertragsbestimmungen missachtet.

2.6. Der Kunde trägt die Kosten für das Eingrenzen und Beheben von Störungen durch den Provider, wenn der Kunde die Untersuchung verlangt hat und die Ursache der Störung auf Mängel oder Fehler in der Handhabung der vom Kunden benützten Ausrüstungen zurückzuführen ist. Der Provider übernimmt keine Kosten für Support durch Dritte.

3. Verantwortungen und Pflichten (Kunde)

3.1. Der Kunde verpflichtet sich die Dienstleistung gemäss den Anweisungen des Providers zu bedienen und haftet für Schäden, die er durch unsachgemässen Gebrauch zufügt.

3.2. Der Kunde ist für die Informationen (Sprache, Bilder, Klänge, Computerprogramme, Datenbanken, Audio-/Video-Files usw.) verantwortlich, die er und die mit ihm kommunizierenden Dritten mit seinem Einverständnis durch den Provider übermitteln oder bearbeiten lässt, verbreitet oder zum Abruf bereithält. Der Kunde ist auch für Hinweise (insbesondere Links) auf solche Informationen verantwortlich.

3.3. Rechtswidrige Informationen (insbesondere Gewaltdarstellungen, Pornografie, Diskriminierungen, Aufrufe zu Gewalt oder zu Straftaten, Glücksspiele, Verletzung von Urheberrechten, Markenrechten und anderen Immaterialgüterrechten, Persönlichkeitsverletzungen, unverlangte Massensendungen etc.) sowie Belästigungen sind untersagt.

3.4. Rechtsvorschriften der Schweiz und des Auslandes sind bei der Nutzung der Dienstleistung zu befolgen.

3.5. Der Kunde ist für das Aufschalten der Informationen verantwortlich.

3.6. Im Falle, dass der Provider für den Kunden Internet-Domain-Namen erwirbt und/oder registriert, sichert der Kunde dem Provider zu, dass er das Recht zur Verwendung des Domain-Namens besitzt.
Gleichzeitig anerkennt der Kunde die Vertragsbedingungen der Registrierungsstelle, die für die Vergabe des Domain-Namens zuständig ist. Der Kunde hat im Zusammenhang mit dem Erwerb von Domain-Namen keine Ansprüche gegen den Provider. Der Provider ist in keinem Fall für die Registrierung in Online- oder Offline-Netzverzeichnissen und in Mitgliederlisten usw. verantwortlich. Der Kunde trägt die Kosten für die Registrierung.

3.7. Der Kunde sorgt dafür, dass anderen Personen die Benutzeridentifikation und das Passwort nicht bekannt gemacht werden und dass Informationen darüber nicht zugänglich sind. Passwörter sind geeignet zu wählen und in unregelmässigen Abständen zu ändern. Der Kunde schützt seine Anlagen, Geräte und Daten (inkl. Programme) vor unbefugtem Zugriff und vor Manipulation durch Dritte. Er trifft Massnahmen gegen unerlaubte Eingriffe in fremde Systeme und gegen die Verbreitung von Viren.

3.8. Der Provider ist berechtigt, zur Verhütung oder Behebung von Störungen Massnahmen zu ergreifen und den Kunden zu verpflichten, am Kundenstandort Massnahmen zu treffen. Kann eine Störung nicht anders behoben werden, hat der Kunde die Anlage auf seine Kosten zu ändern oder ihren Betrieb einzustellen.

3.9. Backgroundsoftware ist grundsätzlich nicht erlaubt.
Der Provider behält sich das Recht vor, die Domain des Kunden zu sperren, falls dessen Benutzerverhalten in irgendeiner Weise das Betriebsverhalten der Dienstleistung beeinträchtigt.

3.10. Ressourcenintensive Downloads sind nicht erlaubt.
Der Provider hat die Möglichkeit diese nach einer schriftlichen Anfrage individuell zu erlauben, dies kann jedoch zu Mehrkosten für den Kunden führen.

3.11. Alle IRC bezogenen Aktivitäten sind untersagt, dies schliesst vorallem das Betreiben eines IRC Servers und das Verbinden mit einem IRC Netzwerk ein - sei dies durch eine Backgroundsoftware, ein serverseitiges Skript oder ähnliches.

3.12. Der Provider besitzt keine Toleranz gegenüber dem Versenden von SPAM und unverlangten kommerziellen Emails (UCE). Jegliche Zuwiderhandlung führt zur fristlosen Kündigung des Vertrages und der Kunde haftet für alle Folgeschäden. Sollte der Vorfall zu einer Eintragung einer oder mehreren IP Adressen in einer oder mehreren Blacklisten oder andern Email Filter Systemen führen, hat der Kunde eine Busse von CHF 1'000.00 zuzüglich CHF 250.00 pro angefangener Arbeitsstunde zu entrichten, welche benötigt wird um diesen Missstand zu beheben.

3.13. Der Kunde zahlt die für die Dienstleistung anwendbare Gebühr.

4. Gebühren, Rechnungsstellung und Zahlungsbedingungen

4.1. Die Zahlungspflicht beginnt mit der Inbetriebnahme, d. h. mit der Freischaltung des Zugangs.

4.2. Der Provider stellt dem Kunden für ein Jahr im Voraus Rechnung. Die Rechnung ist bis zu dem auf dem Rechnungsformular angegebenen Verfallsdatum zu bezahlen.

4.3. Bei Zahlungsverzug kann der Provider den Betrieb der Dienstleistung einstellen und/oder den Vertrag frist- und entschädigungslos auflösen. Ab der 2. Mahnung wird die Dienstleistung eingestellt und für die entstandenen Umtriebe sowie für die Deaktivierung und die Wiederaktivierung der Dienstleistung berechnet der Provider eine Gebühr von sFr. 15.00 Bei der 3. Mahnung eine Gebühr von sFr. 30.00 Sobald der geschuldete Betrag (inkl. der Mahngebühr) beim Provider eingetroffen ist, wird der Account umgehend wieder freigeschalten.

4.4. Der Provider behält sich vor, die Preise jederzeit zu ändern.
Allfällige Preiserhöhungen gibt der Provider so rechtzeitig bekannt, dass der Kunde den Vertrag innerhalb der Kündigungsfrist auflösen kann. Ohne schriftliche Kündigung innerhalb dieser Frist gelten die Änderungen als vom Kunden genehmigt.

4.5. Der Kunde kann Forderungen gegenüber dem Provider nicht mit Schulden gegenüber dem Provider verrechnen.

5. Gewährleistung und Haftung (Provider)

5.1. Der Provider übernimmt keine Gewährleistung für das störungsfreie Funktionieren der Dienstleistung. Der Provider kann den ununterbrochenen Service, den Service zu einem bestimmten Zeitpunkt und die Qualität der gespeicherten oder übermittelten Daten nicht garantieren. Der Provider ist nicht für die versehentliche Offenlegung sowie die Beschädigung oder das Löschen von Daten haftbar.

5.2. Der Provider haftet nicht für Forderungen oder für Schäden, die den Kunden oder dessen Kunden entstehen, insbesondere für Schäden wegen Datenverlust oder wegen der Unmöglichkeit, Zugang zum Internet zu erhalten oder Informationen zu senden und zu empfangen.
5.3. Bei Vertragsverletzungen haftet der Provider für absichtliche oder grobfahrlässige Schäden die durch den Provider verursacht wurden. In jedem Fall ist die Haftung des Providers auf den unmittelbaren Schaden oder bis zum Gegenwert der bezogenen Leistung beschränkt. In keinem Fall haftet der Provider jedoch für Folgeschäden und entgangenen Gewinn.

5.4. Für Missbrauch und Schädigungen durch Dritte, für Sicherheitsmängel des Fernmeldenetzes und des Internet und für Kosten von Reparatur- und Supportleistungen kann der Provider nicht verantwortlich gemacht werden.

5.5. Der Provider übernimmt keine Haftung für Betriebsunterbrüche, die der Störungsbehebung, der Wartung, der Einführung neuer Technologien oder ähnlichen Zwecken dienen.

6. Gewährleistung und Haftung (Kunde)

6.1. Der Kunde haftet gegenüber dem Provider für sämtliche Schäden, die auf die Verletzung seiner vertraglichen Verantwortung und Pflichten zurückzuführen sind.

6.2. Für die Benützung der Dienstleistung und der darauf vorinstallierten Software haftet der Kunde mit dem eigenen Risiko.

6.3. Sollte der Provider, ein Organmitglied, Manager oder Mitarbeiter des Providers wegen der Rechtswidrigkeit der vom Kunden angebotenen Informationen straf-, zivil- oder verwaltungsrechtlich verfolgt und/oder zur Verantwortung gezogen werden, so haftet der Kunde für den Schaden. Genugtuungsansprüche bleiben vorbehalten.

7. Datenschutz, Datenbekanntgabe und Datensicherung

7.1. Bei der Bearbeitung von persönlichen Daten hält sich der Provider an das schweizerische Datenschutz- und Fernmelderecht.

7.2. Der Provider wird die Daten des Kunden nicht an Dritte verkaufen oder zur Verfügung stellen. Der Provider behält sich jedoch das Recht vor, die Daten und Identität des Kunden auf Begehren Dritten bekannt zu geben, sofern dies gesetzlich vorgesehen ist. Insbesondere beim Eintreffen eines Falles gemäss Ziffer 3.2, 3.3, 3.4 und 3.9.

7.3. Der Provider ist bestrebt und bemüht sich, die wirtschaftlich zumutbaren, technisch möglichen und verhältnismässigen Massnahmen zur Sicherung der Dienstleistung zu treffen. Bei der Benutzung des Internet bestehen für die Kunden insbesondere die folgenden Datenschutzrisiken: Unverschlüsselt verschickte E-Mail können von Unbefugten gelesen, verändert, unterdrückt oder verzögert werden. Absender können verfälscht werden. Beiträge in Newsgroups, Foren und Chats können gefälscht, verfälscht und durch Dritte ausgewertet werden. Unter Umständen können Dritte den Internetverkehr im World Wide Web (WWW) überwachen und Benutzernamen sowie Passwörter in Erfahrung bringen. Die Verschlüsselung von Daten verbessert die Vertraulichkeit und Verlässlichkeit der Informationen.
7.4. Bei sämtlichen Geschäftskontakten mit dem Provider ist der Kunde zu wahrheitsgetreuen Angaben verpflichtet.
7.5. Der Kunde stimmt zu, dass der Provider den Kunden auf interessante Angebote aufmerksam machen kann. Die persönlichen Angaben werden vertraulich behandelt.

8. Vertraulichkeit

8.1. Die Parteien behandeln alle Informationen vertraulich, die weder allgemein bekannt noch allgemein zugänglich sind. Im Zweifel sind Informationen vertraulich zu behandeln. Diese Geheimhaltungspflicht besteht schon vor Vertragsabschluss und dauert über die Beendigung des Vertrages hinaus.

9. Geistiges Eigentum

9.1. Für die Dauer des Vertrages erhalten die Kunden das unübertragbare, ausschliessliche Recht zum Gebrauch und zur Nutzung der Dienstleistung. Inhalt und Umfang dieses Rechts ergibt sich aus den Geschäftsbedingungen und den weiteren Vertragsbestandteilen.

9.2. Alle Rechte an bestehendem oder bei der Vertragserfüllung durch den Provider/Dritte entstehendem geistigem Eigentum bezüglich der Dienstleistung (z.B. Programme, Vorlagen, Daten) verbleiben beim Provider oder den berechtigten Dritten.

10. Vertragsdauer und Kündigung

10.1. Der Vertrag zwischen dem Provider und dem Kunden tritt nach Erhalt des unterzeichneten Hosting-Vertrages in Kraft und kann von jeder Partei schriftlich per Post mit einer Frist von 1 Monat auf Ende des Monates gekündigt werden.

10.2. Der Vertrag wird zeitlich unbefristet abgeschlossen.

10.3. Bei Kündigung der Dienstleistung wird der vorausbezahlte Betrag pro rata temporis an den Kunden rückerstattet.

10.4. Kündigt der Provider den Vertrag fristlos, weil der Kunde gegen vertragliche Bestimmungen verstösst oder die Dienstleistungen zu rechtswidrigen Zwecken missbraucht, schuldet der Kunde dem Provider die offenen Gebühren sowie Ersatz für sämtliche zusätzlichen Kosten.

10.5. Der Provider kann den Vertrag mit sofortiger Wirkung auflösen, wenn gegen den Kunden ein Verfahren wegen Konkurs oder Zahlungsunfähigkeit eingeleitet worden ist.

11. Weitere Bestimmungen

11.1. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages sind kundenseitig nur in Schriftform gültig. Der Provider kann die Allgemeinen Geschäftsbedingungen jederzeit ändern. Die aktuellen Versionen sind jeweils auf der Webseite des Providers mit Datum der Gültigkeit ersichtlich. Akzeptiert der Kunde die Änderungen nicht, hat er die Möglichkeit den Vertrag innerhalb der Kündigungsfrist aufzulösen. Ohne schriftliche Kündigung innerhalb dieser Frist gelten die Änderungen als vom Kunden genehmigt.

11.2. Rechte und Pflichten aus dem Vertrag können nur mit schriftlicher Zustimmung der anderen Partei auf Dritte übertragen werden. Von dieser Bestimmung ausgenommen ist die Übertragung des Vertrages des Providers an eine Rechtsnachfolgerin oder verbundene Gesellschaft.

11.3. Auf den Vertrag ist schweizerisches Recht anwendbar.

11.4. Ausschliesslicher Gerichtsstand ist Bülach.

12. Salvatorische Klausel

12.1. Sollten sich einzelne Bestimmungen dieses Vertrages als ungültig erweisen, ersetzen die Parteien diese durch neue, welche den ursprünglich angestrebten Zielen und Zwecken entsprechen. Die Gültigkeit der AGB bleibt in jedem Fall erhalten.
 

Kloten, 8. Dezember 2014